Petersilie lagern und ein Jahr lang frisch halten: Die Methode der Köche
Frische Petersilie verliert oft schon nach wenigen Tagen ihre Farbe und ihr Aroma. Dabei gibt es einfache Möglichkeiten, das beliebte Küchenkraut deutlich länger aufzubewahren. Entscheidend sind vor allem die richtige Vorbereitung und eine passende Lagerung. Mit einem praktischen Küchentrick lässt sich sogar für viele Monate ein Vorrat anlegen.
1.
Petersilie richtig aufbewahren: So bleibt das Küchenkraut lange aromatisch
Petersilie gehört zu den beliebtesten Kräutern in der Küche. Ob für Suppen, Salate, Kartoffelgerichte, Soßen oder Gemüse – ihre frischen Blätter verleihen zahlreichen Rezepten ein angenehmes Aroma und eine appetitliche grüne Farbe.
Doch wer regelmäßig Petersilie kauft, kennt das Problem: Bereits nach wenigen Tagen können die Blätter welk werden, sich verfärben oder ihr typisches Aroma verlieren. Besonders ärgerlich ist das, wenn man nur eine kleine Menge benötigt und den restlichen Bund aufbewahren möchte.
Mit der richtigen Methode lässt sich die Haltbarkeit jedoch deutlich verlängern. Dabei kommt es vor allem darauf an, ob die Petersilie einige Tage frisch bleiben oder für mehrere Monate gelagert werden soll.
Warum Petersilie so schnell ihre Frische verliert
Petersilie besteht zu einem großen Teil aus Wasser. Nach der Ernte verlieren die Blätter allmählich Feuchtigkeit und werden dadurch weich. Gleichzeitig können Wärme, eine ungeeignete Lagerung und überschüssige Nässe den Verderb beschleunigen.
Besonders empfindlich reagiert das Kraut, wenn es feucht und dicht zusammengedrückt in einer Verpackung liegt.
Deshalb lohnt es sich, Petersilie direkt nach dem Einkauf richtig vorzubereiten, anstatt sie einfach in der Einkaufstüte im Kühlschrank liegen zu
lassen.
Die richtige Vorbereitung
Bevor Sie Petersilie lagern, sollten Sie den Bund sorgfältig kontrollieren. Entfernen Sie gelbliche, welke oder beschädigte Blätter und schneiden Sie bei Bedarf die unteren Enden der Stängel etwas ab.
Wenn Sie die Petersilie direkt verwenden oder einfrieren möchten, waschen Sie sie gründlich unter fließendem Wasser und lassen Sie sie anschließend gut abtropfen.
Für die Aufbewahrung im Kühlschrank ist es besonders wichtig, dass die Blätter nicht unnötig nass bleiben. Überschüssige Feuchtigkeit kann dazu beitragen, dass sie schneller verderben.
Methode 1: Petersilie im Wasserglas aufbewahren
Eine praktische Möglichkeit besteht darin, Petersilie ähnlich wie einen kleinen Blumenstrauß aufzubewahren.
Füllen Sie ein sauberes Glas mit etwas frischem Wasser. Es genügt, wenn die unteren Stängelenden im Wasser stehen. Die Blätter sollten möglichst nicht ins Wasser eintauchen.
Stellen Sie den Petersilienbund locker hinein und decken Sie ihn bei Bedarf mit einem sauberen, locker sitzenden Beutel ab.
Anschließend kommt das Glas in den Kühlschrank, möglichst an einen geschützten Platz, an dem es nicht umkippen kann.
Wechseln Sie das Wasser regelmäßig und kontrollieren Sie die Blätter auf Veränderungen.
Unter günstigen Bedingungen kann Petersilie auf diese Weise etwa ein bis zwei Wochen frisch bleiben. Die tatsächliche Haltbarkeit hängt allerdings von ihrer ursprünglichen Frische und den Lagerbedingungen ab.
Methode 2: Gehackte Petersilie im Glas lagern
Wenn Sie Petersilie lieber bereits vorbereitet verwenden möchten, können Sie die Blätter auch klein schneiden und für kurze Zeit im Kühlschrank aufbewahren.
Waschen Sie die Petersilie gründlich, entfernen Sie überschüssiges Wasser und lassen Sie die Blätter vollständig abtrocknen.
Hacken Sie sie anschließend mit einem sauberen Messer und geben Sie die Kräuter in ein sauberes, gut verschließbares Vorratsgefäß.
Ein Stück sauberes Küchenpapier kann dabei helfen, überschüssige Feuchtigkeit aufzunehmen.
Bewahren Sie das Gefäß im Kühlschrank auf und entnehmen Sie die gewünschte Menge immer mit einem sauberen Löffel.
Da zerkleinerte Kräuter empfindlicher sind, sollten sie möglichst innerhalb weniger Tage verwendet werden. Achten Sie auf unangenehme Gerüche, schleimige Stellen oder sichtbaren Schimmel.
Methode 3: Petersilie für viele Monate einfrieren
Wer Petersilie über einen besonders langen Zeitraum aufbewahren möchte, sollte eine andere Methode wählen: das Einfrieren.
Diese Vorgehensweise eignet sich vor allem für Menschen, die regelmäßig kochen und jederzeit eine kleine Portion Kräuter griffbereit haben möchten.
So funktioniert es:
Waschen Sie die Petersilie zunächst gründlich und entfernen Sie beschädigte Blätter. Trocknen Sie das Kraut anschließend sorgfältig ab, beispielsweise mit einer Salatschleuder oder sauberem Küchenpapier.
Trennen Sie die Blätter nach Wunsch von den groben Stängeln und hacken Sie sie in der gewünschten Größe.
Füllen Sie die gehackte Petersilie portionsweise in geeignete Gefrierbehälter oder Gefrierbeutel. Drücken Sie möglichst viel Luft heraus und verschließen Sie die Verpackung sorgfältig.
Anschließend legen Sie die Portionen bei etwa minus 18 Grad Celsius ins Gefrierfach.
Für eine besonders praktische Verwendung können Sie die Kräuter auch in Eiswürfelformen verteilen und mit etwas Wasser einfrieren. Die fertigen Kräuterwürfel lassen sich später direkt zu Suppen oder Soßen geben.
Bei durchgehend geeigneter Tiefkühllagerung kann Petersilie viele Monate aufbewahrt werden. Für eine gute Qualität empfiehlt es sich, sie möglichst innerhalb von sechs bis zwölf Monaten zu verbrauchen.
Ti.p.pe.n Sie auf das F.oto, um das voll.ständige Rezept anz.uzei.gen